Franz Bahr
02/1991 - 08/1991 Fachhochschule Köln | Fachbereich Kunst -
Metallbildhauerei Prof. Anton Berger
09/1991 - 08/1997 International School of Design - Köln | Abschluss: Diplom-Designer
09/1997 - 02/2001 Rheinische Fachhochschule Köln | University of Applied Sciences |
Abschluss: Diplom-Kaufmann
02/1987 - 08/1987 Designgruppe Pentagon/Galerie Pentagon |
Volontariat mit anschließender projektbezogener Mitarbeit, u.a.documenta 8 in Kassel
Man nehme zwei identische Edelstahlbleche, lege sie aufeinander, verschweiße die Ränder luftdicht und pumpe durch ein zuvor installiertes Ventil Luft dazwischen.
So einfach klingt das künstlerische Rezept des Skulpteurs Franz Bahr und umso faszinierender sind die immer neuen Ergebnisse, die dadurch entstehen. Die kunsthistorische Besonderheit dieser in ihrer Beschreibung schon fast banal anmutenden Technik aber ist, dass Franz Bahr mit seinen ‚pneumatic sculptures’ der tradierten Bildhauerei eine völlig neue Disziplin hinzugefügt hat.
Bevor er Mitte der 1990er Jahre als erster Skulpturen aufblies, entstanden Plastiken, Objekte oder Skulpturen entweder durch Auftragen oder durch Abtragen von Material. Plötzlich erhielten Skulpturen ihr eigentlich Äußeres durch den Prozess der Materialauswahl und des Verschweißens. Der abschließende Akt des Aufblasens diente lediglich dem Sichtbarmachen der dadurch codierten, werkimmanenten Form.
Diese postpneumatischen Erscheinungen setzen sich mit ihren teils hochglänzenden, Licht einfangenden und den Raum widerspiegelnden Oberflächen mit ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander und verändern dabei unser Raumempfinden. Auch die Vorstellungskraft für das Gewicht und die Elastizität der Arbeiten wird herausgefordert. So fällt es förmlich schwer, zu glauben, was man sieht.
09/1991 - 08/1997 International School of Design - Köln | Abschluss: Diplom-Designer
09/1997 - 02/2001 Rheinische Fachhochschule Köln | University of Applied Sciences |
Abschluss: Diplom-Kaufmann
02/1987 - 08/1987 Designgruppe Pentagon/Galerie Pentagon |
Volontariat mit anschließender projektbezogener Mitarbeit, u.a.documenta 8 in Kassel
Man nehme zwei identische Edelstahlbleche, lege sie aufeinander, verschweiße die Ränder luftdicht und pumpe durch ein zuvor installiertes Ventil Luft dazwischen.
So einfach klingt das künstlerische Rezept des Skulpteurs Franz Bahr und umso faszinierender sind die immer neuen Ergebnisse, die dadurch entstehen. Die kunsthistorische Besonderheit dieser in ihrer Beschreibung schon fast banal anmutenden Technik aber ist, dass Franz Bahr mit seinen ‚pneumatic sculptures’ der tradierten Bildhauerei eine völlig neue Disziplin hinzugefügt hat.
Bevor er Mitte der 1990er Jahre als erster Skulpturen aufblies, entstanden Plastiken, Objekte oder Skulpturen entweder durch Auftragen oder durch Abtragen von Material. Plötzlich erhielten Skulpturen ihr eigentlich Äußeres durch den Prozess der Materialauswahl und des Verschweißens. Der abschließende Akt des Aufblasens diente lediglich dem Sichtbarmachen der dadurch codierten, werkimmanenten Form.
Diese postpneumatischen Erscheinungen setzen sich mit ihren teils hochglänzenden, Licht einfangenden und den Raum widerspiegelnden Oberflächen mit ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander und verändern dabei unser Raumempfinden. Auch die Vorstellungskraft für das Gewicht und die Elastizität der Arbeiten wird herausgefordert. So fällt es förmlich schwer, zu glauben, was man sieht.