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Herman

mit einem "n"

Markenzeichen: Ecken und Kanten
Hermans Kunstwerke entstehen meistens in Oel oder Acryl auf Leinwand, manchmal auch auf Holz oder was ihm sonst noch unter die Finger kommt. Sogar die Außenkanten der Leinwand bezieht Herman in seine Werke mit ein, so dass dann eigentlich kein Rahmen mehr benötigt wird. Alle Druckgrafik-Originale werden im Siebdruckverfahren von Herman persönlich in bis zu 12 Farben auf wertvollem Bütten gedruckt. Die Auflage der Serigrafie-Serien ist auf unter 100 Exemplare limitiert. Jedes einzelne Original wird nummeriert und handsigniert.
Hermans Markenzeichen fallen bei seiner Kunst sofort ins Auge: die typischen Ecken und Kanten seiner Figuren. Gezackte Pfeile markieren Beziehungen, Strichelchen um die Figuren suggerieren Dynamik und Aktion. Stilmittel, die er sich aus der Bildsprache des Cartoons regelmäßig ausleiht. Kein Wunder, denn es waren die Cartoons, mit denen Hermans künstlerische Arbeit einmal angefangen hat. Herman mit einem "n" - darauf legt er Wert - wurde vor 47 Jahren im ostwestfälischen Paderborn geboren. Herman lernte Siebdruck und Werbetechnik und lebt und arbeitet bis heute in der katholisch-konservativen Bischofsstadt.
Herman hat erreicht, was er eigentlich immer schon wollte: Kunst schaffen. Auch wenn er sich auf Umwegen freischwimmen musste: beruflich über die Druckerlehre und als Art-Director einer Werbeagentur -künstlerisch über die Cartoons bis zu den ersten großformatigen Oelwerken im Jahre 1991. Seitdem -so schreiben Leute, die es wissen müssen - ist Hermans Bildsprache immer klarer geworden, die Formen einfacher und die Charaktere ausdrucksstärker.
Für Herman Reichold ist Kunst eben etwas Alltägliches, Unverkrampftes eben keine heilige Q.
Herman - Galerie Anders Lünen
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