Klaus Malyska
ABEITET DAS AUGE - ARBEITET DER KOPF
Es geht doch sicher auch anders.
Warum Abstraktes auf einer Leinwand fixieren? Warum malen, was so in der Natur nicht vorhanden ist?
Für mich gibt es eigentlich nur eine Antwort... Biete dem Betrachter eine Überraschung an.
Leite ihn in einen aktiven Prozess der Betrachtung. Gebe ihm die Möglichkeit, das Angebot des Malers auf die eigenen ästhetischen Bedürfnisse zu überprüfen, sich einzugraben in Material und Farbe. Die Phantasie des Interessierten erhält die Chance, ein sichtbares Bild unter einer vom Maler vorgegebenen „Oberfläche" zu erzeugen.
Bestimmte Eigenschaften auf der Oberfläche fordern den Betrachter meiner Bilder auf, näher zu treten. Ein Zeichen, eine Linie oder aber die Farbe selbst. Und plötzlich bringt diese Nähe dem Betrachter die Erkenntnis, dass er eigentlich erst am Anfang seiner Augen reise steht. Das Auge gräbt sich in Furchen und Krusten, in sandige oder verbrannte Oberflächen auf der Suche nach Harmonie. Dünne Linien oder Kratzspuren lassen farbigen Grund erkennen - positiven Grund. Das Ziel für positive Augen.
Ein Zusammenspiel von gemaltem Bild und aufbrechender Kruste erzeugt dann meine Art von Dreidimensionalität, welche dem Betrachter ermöglichen soll, in das Bild einzutauchen. Durch farbige Reize aus dem Inneren aufgefordert, entdeckt er eine Welt unter der Oberfläche. Er findet (vielleicht) sein Bild. Letztlich jedoch formt die eigene Phantasie aus all diesen optischen Anlässen ein Ganzes.
Nur wenige Personen hatten bisher Zugang zu nicht fertiggestellten Bildern in meinem Atelier... Aber dieses Erstaunen in ihren Augen, wenn ich das „fertige" Bild dann komplett mit Teer oder farbgesättigtem Sand überzog - „ihr Bild" war weg! – Auch ich bin jedes Mal wieder schockiert. Taucht dieses Schönbild jemals wieder auf?
Ich kratze eine Linie in den Teer - nach und nach, indem sie die durch Material definierte Oberfläche durchdringt, lässt Phantasie die Schönheit wieder zu.
Ich kann nur meine Absicht erklären. Die Entscheidung trifft der Betrachter.
Es geht doch sicher auch anders.
Warum Abstraktes auf einer Leinwand fixieren? Warum malen, was so in der Natur nicht vorhanden ist?
Für mich gibt es eigentlich nur eine Antwort... Biete dem Betrachter eine Überraschung an.
Leite ihn in einen aktiven Prozess der Betrachtung. Gebe ihm die Möglichkeit, das Angebot des Malers auf die eigenen ästhetischen Bedürfnisse zu überprüfen, sich einzugraben in Material und Farbe. Die Phantasie des Interessierten erhält die Chance, ein sichtbares Bild unter einer vom Maler vorgegebenen „Oberfläche" zu erzeugen.
Bestimmte Eigenschaften auf der Oberfläche fordern den Betrachter meiner Bilder auf, näher zu treten. Ein Zeichen, eine Linie oder aber die Farbe selbst. Und plötzlich bringt diese Nähe dem Betrachter die Erkenntnis, dass er eigentlich erst am Anfang seiner Augen reise steht. Das Auge gräbt sich in Furchen und Krusten, in sandige oder verbrannte Oberflächen auf der Suche nach Harmonie. Dünne Linien oder Kratzspuren lassen farbigen Grund erkennen - positiven Grund. Das Ziel für positive Augen.
Ein Zusammenspiel von gemaltem Bild und aufbrechender Kruste erzeugt dann meine Art von Dreidimensionalität, welche dem Betrachter ermöglichen soll, in das Bild einzutauchen. Durch farbige Reize aus dem Inneren aufgefordert, entdeckt er eine Welt unter der Oberfläche. Er findet (vielleicht) sein Bild. Letztlich jedoch formt die eigene Phantasie aus all diesen optischen Anlässen ein Ganzes.
Nur wenige Personen hatten bisher Zugang zu nicht fertiggestellten Bildern in meinem Atelier... Aber dieses Erstaunen in ihren Augen, wenn ich das „fertige" Bild dann komplett mit Teer oder farbgesättigtem Sand überzog - „ihr Bild" war weg! – Auch ich bin jedes Mal wieder schockiert. Taucht dieses Schönbild jemals wieder auf?
Ich kratze eine Linie in den Teer - nach und nach, indem sie die durch Material definierte Oberfläche durchdringt, lässt Phantasie die Schönheit wieder zu.
Ich kann nur meine Absicht erklären. Die Entscheidung trifft der Betrachter.